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Die Landgemeinde Allenbruch (bis 16.7.1938 Groß Kosuchen) Das Dorf Groß Kosuchen wurde im Jahre 1549 gegründet. Die Gründungsurkunde, welche vom Amthauptmann Georg Krösten unterschrieben ist, trägt das Datum vom 6. Januar 1549. Die damaligen Dorfschulzen und Siedlungsunternehmer waren Paul und Peter Fonderall. Sie gründeten das Dorf mit weiteren 38 Wirten. Den Dorfschulzen wurden 6 kulmische Hufe eingeräumt. Die Wirte mussten für jede Hufe 3 Mark 30 Pf, zweieinhalb Scheffel Weizen, einen Scheffel Roggen und eine Gans an das Amt abführen
Auch die Pest, welche in den Jahren 1709 bis 1711 wütete, ging nicht an dem Dorf vorbei, sondern forderte 184 Opfer von den Dorfbewohnern. Aus einer Erhebung aus dem Jahre 1719 geht hervor, dass nur noch 25 von 66 Hufen bewirtschaftet wurden. Die Zahl der Wirte verringerte sich dabei auf 20. Die Felder lagen größtenteils am Kruglinner See und waren ziemlich morastig, spindig und moorig. Dadurch lebte die Dorfbevölkerung in wirtschaftlich bescheidenen Verhältnissen.
Das Zwanzigste Jahrhundert begann mit einigen wesentlichen Verbesserungen für das Dorf. Im Jahre 1909 wurde der Ort an die Bahnstrecke Lötzen - Angerburg angeschlossen. 1912 wurde die Entwässerungsgenossenschaft Kosuchen gegründet und im Jahr 1931 erweitert. Durch diese konnte eine jährliche Steigerung des Ertrages erzielt werden. Als dann im Jahre 1924 die Landstraße II. O. und Kiesstraße Allenbruch- Kraukeln gebaut wurde, verbesserten sich auch die Verkehrsverhältnisse.
Kirchspiel Lötzen, Flächengröße: 1120,2 ha, Einwohnerzahl 1938: 483.
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